Seit meiner Kindheit habe ich mit meiner Mutter zu Weihnachten diese Kekse gebacken. Es sind kleine Mürbeteigringe mit Zitronenguss und Pistazien.
Da das ursprüngliche Rezept einer alten Familienzeitschrift aus D-Mark Zeiten entstammt, möchte ich dies hier gerne einmal digitalisieren, damit es nicht verloren geht.
Aus Erfahrung heraus habe ich das Rezept in der Umsetzung leicht abgewandelt.
Zutaten
- 200g weiche Butter
- 1 Eigelb (Ei: Größe M)
- 280g Puderzucker
- 1 Packung Vanillezucker
- 300g Mehl
- 1 Prise Salz
- Abgeriebene Schale von 2 (Bio) Zitronen
- 3 1/2 EL Zitronensaft
- 2EL Gehackte Pistazien (kann man zb. von Dr. Oetker fertig kaufen)
Umsetzung
Butter, Eigelb, 130g Puderzucker und Vanillezucker mit einem Handmixer ungefähr 5 Minuten lang schaumig rühren.
Mehl, Salz, Zitronenschale und 1EL Zitronensaft hinzufügen und mit dem Handmixer und Knethaken-Aufsätzen zu einem glatten Teig verkneten.
In Klarsichtfolie einwickeln und mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Mit einem Messer immer jeweils kleine Stückchen aus dem Teig herausschneiden. Dieses Stückchen kurz in der Hand anwärmen und dann zu einer kleinen Wurst rollen. Diese rolle zu einem Kreis formen (beide Enden zusammendrücken) und auf ein Backblech mit Backpapier legen.
Den Backofen vorheizen und bei 170 Grad Umluft ca. 12-14 Minuten in den Ofen schieben. Die Ringe sollten etwas zerlaufen/aufgehen und ganz leicht angebräunt sein, dann sind sie fertig gebacken. Nicht wundern, sie sind dann immer noch relativ weich. Das Blech muss außerhalb des Ofens noch für 20 Minuten abkühlen, dann werden die Kekse auch fest.
Die gehackten Pistazien in einem Mörser zu noch kleineren Krümeln verreiben.
Den übrigen Puderzucker nun mit dem restlichen Zitronensaft verrühren. Mit einem Pinsel diesen auf die Ringe nach und nach auftragen. Die Kekse mit dem Guss nun mit den gehackten Pistazien aus dem Mörser bestreuen.
Tipp: Da der Guss schnell trocknet mach es Sinn, immer einen Ring zurzeit einzupinseln und direkt mit den Pistazien zu bestreuen.
Alles trocknen lassen und fertig sind die Zitronenringe!
Bonus: Vegane Variante
Ich hatte auch mal ausprobiert, die Kekse in Vegan hinzubekommen. Das hat erstaunlich gut funktioniert. Folgendes muss dafür abgeändert werden:
- Veganer Butterblock (zb. von VioLife) anstatt regulärer Butter.
- 2 EL Apfelmark anstatt Eigelb
In der Umsetzung ist es dann aber identisch. Als Tipp: Wenn der Teig nicht fluffig genug wird beim Aufschlagen, kann man sich mit ein wenig Sahnesteif behelfen.
Die Kekse schmecken praktisch identisch.